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Kalaschnikow Rebranding

Kalaschnikow Rebranding

Wer das Wort Kalaschnikow hört, hat unweigerlich die Kontur, des von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow entwickelten, vollautomatischen Gewehrs AK-47 vor seinem geistigen Auge. Das AK-47 und deren Weiterentwicklungen zählt zu den meist verkauften Gewehren weltweit. Man kann nur erahnen, wieviele Menschen Kalaschnikows Erfindung den Tod brachte.

Das »Erbe« des russischen Waffenkonstrukteurs und Generalleutnants der im vergangenen Jahr starb, wird vom russichen Waffenkonzern Kalaschnikow weitergeführt. Das Rüstungsunternehmen, welches zur Staatskorporation »Rostec« gehört, hat gestern ein neues Erscheinungsbild für seine Marken und den Konzern vorgestellt.

Rostec hierzu: »Das Konzernrebranding ist ein Symbol für die längst überfälligen Änderungen und eine Widerspiegelung der neuen Strategie. Die neue Marke vereint in sich die Kernwerte des gesamten Konzerns: Zuverlässigkeit, Verantwortung, Fertigungsreife. Durch das Rebranding wurde eine einheitliche Architektur für Markenportfolios geschaffen, einschließlich der Unternehmensmarke „Kalaschnikow“ und drei Produktmarken: Kampfwaffe „Kalaschnikow“, Jagdwaffe „Baikal“ und Sportwaffe „Ischmasch“. Zusätzlich zum neuen Unternehmens- und Produktdesign wurde ein Benennugssystem für alle vom Konzern produzierten Waffenmodelle entwickelt.«

Kalaschnikow Rebranding

Kalaschnikow Rebranding

Als verantwortliche Kreative nennt Rostec das »Zentrum für strategische Kommunikationen Apostel«. Hierbei dürfte es sich um eine staatsnahe Einrichtung handeln. Das Re-Branding erscheint handwerklich durchaus sauber und durchdacht. Dennoch: ein Unwohlsein bleibt auch beim betrachten des Case-Films. Wie hättet ihr auf eine Job-Anfrage von Kalaschnikow reagiert?

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